Kinderhaus
„Es wird kein Heim, wo keine Liebe wohnt.“ Dendemann

Als heilpädagogisch orientierte Einrichtung ist die Grundlage unseres pädagogischen Handelns die "ganzheitliche Sicht", welche nicht primär die Auffälligkeit, Störung oder Behinderung wahrnimmt, sondern die gesamte kindliche Persönlichkeit mit all ihren Ressourcen, Stärken und Schwächen fördert.

Was bedeutet heilpädagogisches Handeln?

  • Im Mittelpunkt des heilpädagogischen Handels steht die Beziehung zwischen dem Kind/ Jugendlichen und dem Pädagogen.
  • Es geht den (Heil-) Pädagogen um die ganzheitliche Förderung des Menschen.
  • Das heilpädagogische Handeln besteht aus der Theorie und der Praxis mit Menschen, deren Entwicklung verzögert oder erschwert ist  oder eine Behinderung besteht/droht.
  • Die Beeinträchtigungen bzw. Behinderungen können in den Bereichen  Sprache, Sensomotorik, Kognition, Sozialverhalten sowie Emotion in verschiedenen Stärken auftreten.
  • Der (Heil-) Pädagoge versucht Zusammenhänge zu erkennen, zu  deuten und zu verändern.
  • Ziel heilpädagogischen Handelns ist es, die Fähigkeiten der Kinder und Jugendlichen zu fördern, um seine Ich-Kompetenz, Sozial-Kompetenz und Sach-Kompetenz zu ermöglichen.
  • Normen, Wertvorstellungen und das jeweilige Menschenbild beeinflussen das heilpädagogische Handeln und Denken. Der (Heil-) Pädagoge sollte stets sich seines eigenen Menschenbildes bewusst sein und es reflektieren können.