Kinderhaus
„Es wird kein Heim, wo keine Liebe wohnt.“ Dendemann

Die Traumapädagogik ist keine neue Form von Pädagogik, sondern vielmehr ein Sammelbegriff für Konzepte zur Arbeit mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen.

Es geht um ein Verständnis für die intrapsychischen Prozesse und die entsprechenden körperlichen Reaktionen auf extrem belastende Erfahrungen der Kinder und Jugendlichen.

Mit diesem Verständnis geht eine Veränderung der Haltung von uns Pädagogen einher, die es ermöglicht, die Kinder und Jugendlichen in ihrer Verletzung wahrzunehmen und die Sinnhaftigkeit des Verhaltens zu erkennen.

Die Traumabearbeitung erfordert einen interdisziplinären Austausch zwischen Pädagogik und Therapie und meint im Folgenden:

  • Vertrauen in Beziehungen zulassen
  • Veränderungen von dysfunktionalen Einstellungen und Überzeugungen
  • Die Möglichkeit, das Trauma in die eigene Lebensgeschichte zu integrieren
  • Im Hier und Jetzt einen Sinn finden
  • Körperwahrnehmung und Körperfürsorge
  • Selbstregulation von traumatischen Erinnerungsebenen

Hieraus ergeben sich für uns elementare Aufträge

  • Schaffen eines „Sicheren Ortes“
  • Stabilisierung und Förderung der Selbstwahrnehmung, Selbstkontrolle und Selbstwirksamkeit
  • Wiederherstellung der Teilhabe an sozialen und gesellschaftlichen Prozessen

Bei besonderen Bedarfen bieten wir traumapädagogische Fachleistungsstunden an.